Die nominierten Projekte 2018

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Für die diesjährigen Awards haben sich 10 Projekte aus allen Regionen der Schweiz beworben. Eine sechsköpfige Fach-Jury hat nun anhand festgelegter Kriterien vier Projekte für die Awards nominiert: 

  • Drachental Seetal
  • Messe „Guarda!“ Chur
  • Handweberei Tessanda Val Müstair
  • Suurstoffi-Areal in Rotkreuz


Drakologie im Seetal

Drachental Seetal (www.drakologie.ch), lanciert von Seetaltourismus, ist ein kantonsübergreifendes Vernetzungsprojekt von Familienangeboten zur Stärkung der Freizeit- und Tourismusregion Aargauer und Luzerner Seetal. Das Kinderbuch „Seetaler Drachensaga“ bildet dabei den roten Faden. Das Thema Drachenforschung wird an verschiedenen Standorten mit Zusatzangeboten sichtbar gemacht, so etwa mit einem Drachenraum auf Schloss Lenzburg, einem Forschungsexkursionsschiff auf dem Hallwilersee oder einer Drachenausgrabungsstätte in der Jugendherberge Beinwil am See. Mit Storytelling soll so eine Vernetzung von unterschiedlichsten Akteuren über die Kantonsgrenzen hinaus erreicht werden. 


Graubünden spüren

Ziel der neuen Messe „Guarda!“ (www.guarda-messe.ch) ist es, den Kanton Graubünden widerzuspiegeln und einen aktiven Beitrag zur Entwicklung und Förderung eines Bewusstseins für Regionalität zu leisten. Lanciert von der Expo Chur AG, soll sich die Messe als Plattform für regionales Handwerk, Bündner Kultur und Tradition sowie für die Wirtschaft und den Tourismus im Kanton etablieren. Das Moderne und die Traditionen sollen vernetzt und die Produzenten und deren Erzeugnisse an einem gut erreichbaren, zentralen Ort mit Nachfragern zusammengebracht werden. Die erste „Guarda!“ im November 2017 wurde von rund 17'500 Personen besucht. 


Mut für traditionelle Handwerksbetriebe

Die Handweberei Tessanda (www.tessanda.ch) im Mal Müstair kann auf eine 90-jährige Geschichte zurückblicken. Ein jahrelanger Umsatzrückgang hat jedoch Ende 2017 zu einer Neupositionierung des traditionellen Handwerksbetriebs geführt: Der neue Stiftungsrat hat eine Werbeagentur mit der Ausarbeitung eines ganzheitlichen Konzepts beauftragt, um die grösste professionelle Handweberei der Schweiz – heute weben 10 Frauen, meist in Teilzeit, auf 100-jährigen Webstühlen Stoffe für Tessanda – sowie die kleinste Gewerbeschule der Schweiz zu retten. Denn Tessanda ist nicht nur ein geschätzter Arbeitgeber für Frauen, sondern aufgrund des seltenen Handwerks auch ein wertvolles Kulturgut für das 1650 Einwohner zählende Val Müstair. Das Fest zum 90-jährigen Jubiläum Anfang Juli, das sogar von Bundesrat Ignazio Cassis besucht wurde, stand deshalb ganz im Zeichen einer echten Aufbruchstimmung. 


Nachhaltiger Städtebau

Auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz (www.suurstoffi.ch) entsteht auf einer Fläche von rund 105'000 m2 ein integriertes und verkehrsfreies Quartier, in dem Wohnen, Arbeiten und Freizeitaktivitäten eng miteinander verbunden sind. Zug Estates AG entwickelt das Areal konsequent entlang strategisch definierter Nachhaltigkeitsgrundsätze in den Bereichen Energie, Emissionen, Materialien, Aussenraum und Mobilität. Die Entwicklungsvision ist nicht nur Positionierungsvorteil, sondern auch ein wesentlicher Erfolgsfaktor. So ermöglicht ein Zero-Zero-Energiekonzept, das Areal von CO2-Emissionen und möglichst ohne zusätzliche Energiezufuhr von aussen zu betreiben. Im Weiteren entstehen auf dem Areal die beiden ersten Holzhochhäuser der Schweiz. 


Verleihung der Awards am 29. September

Die Nominierten präsentieren Ende August ihre Projekte persönlich vor der Jury. Die Verleihung der Awards findet am 25. September 2018 im Rahmen der Veranstaltung „ImmoTable“ in Schötz LU (Firma Renggli Holzbau) statt. Im Rahmen der Verleihung wird auch eine verdiente Persönlichkeit zum/r StandortmanagerIn des Jahres gekürt.