Die nominierten Projekte 2017

_ Lokale Projekte

Folgende Projekte sind für den SVSM Award "Lokales Projektnominiert:

 



Die Flughafenregion Zürich ist die dynamischste Wirtschaftsregion der Schweiz. Der Verein „Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung“ wurde 2011 als Public Private Partnership gegründet mit 58 Mitgliedern, davon 9 Gemeinden, 5 Gewerbevereinen und 44 Unternehmen.

Die drei wichtigsten Ziele der Gründung:

·         Die oberen Kader von Politik, Verwaltung und Wirtschaft besser vernetzen, den Informationsaustausch verbessern und die Bestandespflege erleichtern

·         Anlaufstelle für ansiedlungs- und umsiedlungsinteressierte Unternehmen

·         Betreiben von Standortpromotion zur Schärfung des Profils der Region

Durch grosse Anstrengungen und den kontinuierlichen Ausbau von Informations- und Netzwerkveranstaltungen konnte sich die Flughafenregion Zürich als das grösste Wirtschaftsnetzwerk für Politik, Verwaltung und Wirtschaft profilieren. 5 Jahre nach der Gründung zählt es rund 350 Mitglieder, davon 10 Gemeinden, 12 Verbände, 330 Firmen und über 1‘500 Gäste, die jährlich an den mehr als 20 Anlässen teilnehmen. Die Befragungen der Gemeinden zeigen, dass sie den Austausch sehr schätzen und ihnen dieser neben der erleichterten Bestandespflege einen grossen Nutzen bietet. 






«100% Valposchiavo» fördert die regionalen Produkte im touristischen Angebot und im Tourismusmarketing. Dank einer innovativen Landwirtschaft und einem starken Lebensmittelveredelungssektor verfügt die Valposchiavo über eine breite Palette an lokalen Produkten. Diesen Standortvorteil macht sich das Projekt «100% Valposchiavo» zunutze, um den Gästen ein unaustauschbares kulinarisches Erlebnis zu bieten: Gutes da geniessen, wo es herkommt. Durch die Stärkung von lokal geschlossenen Wertschöpfungsketten soll der durch den Tourismus geschaffene Mehrwert den ansässigen Firmen zu Gute kommen und über den eigentlichen Tourismussektor hinaus verteilt werden. Aus diesem Grund wurde von Beginn an branchenübergreifend agiert, um die verschiedenen Wirtschafts- und Gesellschaftssektoren besser miteinander zu vernetzen. Das Projekt ist Bestandteil der «Agenda 2030 Graubünden». 

_ Interregionale Projekte

Folgende Projekte sind für den SVSM Award "Interregionale Projekte“ nominiert:




Die Wirtschaftsregion Olten verfügt über bekannte Unternehmen im Bereich Apparatebau, Maschinenbau oder zentrale Dienstleistungen. Um in dieser Branche Kräfte zu bündeln und einen neuen Schwerpunkt aufzubauen, wurde 2016 der Förderverein swissbiolabs gegründet. Er soll die Diagnostik-Industrie der Schweiz, am Standort Olten, stärken, indem unternehmerische Ideen und Talente gefördert werden. Aus wirtschaftlichen Ideen sollen erfolgreiche Unternehmen entstehen und das Diagnostik-«Ökosystem» in der Schweiz als eine sich gegenseitig befruchtende Innovations-Landschaft gestärkt werden. Dazu hat sich der Förderverein folgende Aufgaben gegeben:

·         Aufbau, Betrieb und Weiterentwicklung des Inkubators swissbiolabs

·         Bereitstellen des (modularen) Förderprogramms für Jungunternehmen (Accelerator)

·         Durchführung verschiedener Events zur Stärkung der Diagnostics Community

·         Verleihung Swissbiolabs Award für innovative Ideen von Jungunternehmern

·         Pflege des Experten-Netzwerkes und des Investoren Circles

Durch das Projekt werden Ansiedlungen, Neugründungen und somit das Wachstum der Wirtschaftsregion Olten gefördert. Die attraktiven Angebote von swissbiolabs sorgen dafür, dass der Standort Olten positiv wahrgenommen und schweizweit als Hub für die Diagnostik-Branche bekannt wird.

Aus dem Projekt wurde nun Realität und als erster Schritt wurde am 29. Juni 2017 der erste „Swiss Diagnostics Start-Up Day 2017“ an der FHNW in Olten durchgeführt und mit der Vergabe des swissbiolabs Award 2017 abgeschlossen. Unterstützt wurde das Projekte von verschiedenen Partnern, so auch von der FHNW, Switzerland Innovation Park Biel, Euresearch und verschiedenen Unternehmen und Institutionen. 





Der Gemeindeverband LuzernPlus ist der anerkannte regionale Entwicklungsträger für die Gemeinden der Region Luzern. Er nimmt ihre Interessen gezielt wahr und vertritt sie wirkungsvoll gegenüber dem Kanton, dem Bund sowie anderen Organisationen und Regionen. Im Standortwettbewerb verleiht er der Region Kraft und eine eigene, starke Identität.

Der regionale Entwicklungsträger hat mit der Gründung der drei Gebietsmanagements LuzernSüd (2011), LuzernNord (2012) und LuzernOst (2013) den Grundstein für die Entwicklung der neu entstehenden Lebensräume gelegt. Mit den Gebietsmanagements sollen die Entwicklungspotenziale dieser urbanen Räume ausgeschöpft werden: Ziel ist die Entstehung von zukunftsorientierten, zusammenhängenden Gebietsteilen, die Schaffung einer gemeinsamen, starken Identität und die Förderung und Unterstützung von Unternehmensansiedlungen. In Luzern Süd erstreckt sich das neue Zentrum über die Gemeinden Horw, Kriens und Luzern. 8‘000 neue Einwohner und 7‘000 Beschäftigte wohnen, arbeiten und leben bis 2030 in diesem Gebiet zusammen. In Luzern Nord gibt es neuen Lebensraum für 3‘300 Einwohner und 4‘000 Beschäftigte auf dem Gebiet von Emmen und Luzern. Luzern Ost entwickelt sich über sieben Gemeinden mit prognostizierten 9‘000 zusätzlichen Einwohnern sowie 7‘000 Beschäftigten. Um die gemeindeübergreifende Entwicklung abzustimmen, steht jedem Gebietsmanagement eine Gebietsmanagerin oder ein Gebietsmanager vor. Sie fungieren dabei als Schnittstelle zwischen Gemeinden, Kanton, Verkehrsverbund, Wirtschaftsförderung, Arealentwicklern, Grundstückbesitzern und Investoren.

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Die Standortförderung Zimmerberg-Sihltal – Zürich Park Side ist ein Verein, der von den Gemeinden, Unternehmer- und Arbeitgeberverbänden sowie Mitgliedern aus der Region getragen wird. Ihr Auftrag ist es, die Entwicklung der Region zu fördern und sie als prosperierenden Lebens- und Wirtschaftsraum mit internationalem Flair zu stärken.

Der Verein entstand 1997 als Reaktion auf die unbefriedigende Entwicklung der Arbeitsplätze im Bezirk Horgen. Heute 20 Jahre später zeigt der Blick zurück: Die belächelte «Pfnüselküste» hat sich zur Bildungs-, Forschungs- und Freizeitregion gemausert. Die Arbeitsstätten konnten um über 50% auf knapp 8‘000 Betriebe gesteigert werden und bei den Arbeitsplätzen ist eine deutliche Steigerung von 26% auf fast 50'000 zu verzeichnen. Die Markenentwicklung Zürich Park Side und die geleistete Arbeit zum Erhalt und der Förderung von Arbeitsplätzen mit dem Themenschwerpunkt Bildung und Forschung sind einzigartig. Zusammen mit der kosteneffizienten Umsetzung und dem Mitwirkungsverfahren über die Vereinsstruktur entwickelte sich die erste regionale Standortförderung im Kanton Zürich sehr erfreulich.